Neue Sturz- und Deckenrauchmelder von GEZE

Dezember 10th, 2013

Feststellanlagen haben die Aufgabe, einen beweglichen Feuerschutzabschluss so lange offen zu halten, bis der Brandmelder einen Kennwert aufnimmt, der auf ein Feuer hindeutet. Sobald der Notfall eintritt, veranlasst die Elektronik die Tür, sich zu schließen und gewährleistet so, dass die Wandöffnung gegen ein Durchtreten des Feuers sicher abgedichtet wird.

Eine Feststellanlage besteht immer aus den folgenden interagierenden Einheiten:
der Energieversorgung, die alle Segmente mit elektrischem Antrieb füttert, aber auch die Alarmsignale weiterleitet, mindestens einem Brandmelder (im Idealfall Temperaturmelder UND Rauchmelder) und einer Schließ- bzw. Feststellvorrichtung, die mit Hydraulik, Automatik, Kontergewicht oder Federseilrollen arbeitet und bei Energieausfall auch manuell und ohne Fremdenergie bedient werden kann.

GEZE bietet alle Komponenten einer Feststellanlage an.
Jetzt stellen die Produktentwickler neue, verbesserte Deckenmelder vor, die sich harmonisch in die Serie der GEZE Brandmelder einfügen: den Rauchmelder GEZE GC 152 und den Temperaturmelder GC 153.

Ein Brandmelder nimmt ständig oder in etwas größeren Zeitabständen die Temperaturentwicklung bzw. (mittels optischer oder photoelektrischer Partikelerkennung) die Luftklarheit des umgebenden Raumes auf. Bei auffälligen Veränderungen sendet er ein Warnsignal an die Zentrale. Zum Schutz der Bewohner und des Gebäudes reagiert ein automatischer Melder schneller, als ein Mensch es könnte und alarmiert die Betroffenen, wenn Handlungsbedarf besteht.

Der Rauchmelder GEZE GC 152 verfügt über eine intelligente Kontrollfunktion, die den Verschmutzungsgrad feststellt und die Alarmschwelle regelmäßig anpasst. Er hat in der Regel eine lange Lebensdauer.



Der Briefkasten

Mai 20th, 2011

Hierbei handelt es sich um ein Behältnis, das außerhalb eines Hauses angebracht sein kann. Es kann aber – insbesondere in älteren Mehrfamilienhäusern – im Flur des Erdgeschosses untergebracht sein.
Man findet sie an Gartenzäunen angeschraubt, in den Posten einer Einfriedung untergebracht, freistehend unter einem Rohrgestänge oder einer anderen Aufhängung oder auch im Seitenteil einer Eingangstüre untergebracht.

Welche Aufgaben hat ein solcher Briefkasten?

Wenn Bewohner oder Mitarbeiter nicht anwesend sind, kann der Zusteller die Sendungen in einem Briefkasten einwerfen. Wenn jemand im vierten oder fünften Stock wohnt, will er nicht unbedingt zur Haustüre laufen und die „Post“ entgegen nehmen. Das wird normalerweise irgendwann im Laufe des Tages erledigt, wenn man sowieso an die Haustüre gehen muss. Aber der Kasten an oder in der Nähe der Haustüre steht bereit, die Postsendungen aufzunehmen. Der Zusteller kann diese bei An- und Abwesenheit des Empfängers einwerfen. Im Allgemeinen kann man die eingeworfenen Postsendungen als sicher aufbewahrt betrachten. Aber man sollte nicht übersehen, dass insbesondere geübte Langfinger in der Lage sind, die Zustellungen heraus zu angeln. Dies geschieht glücklicherweise selten, ist aber möglich. Bei Einfamilienhäusern gibt es oftmals nur einen Schlitz mit oder ohne Abdeckung in der Haustüre oder deren Seitenteil. Durch diesen Schlitz werden die Postsendungen einfach eingeworfen und fallen auf den Fußboden. Ein Auffangbehältnis gibt es nicht.

Die damalige Bundespost gewährte früher Zuschüsse von 10 DM an die Besitzer von Mehrfamilienhäuser, wenn statt der Türbriefkästen an den Wohnungstüren Hausbriefkästen im Erdgeschoss angebracht wurden

Alle Briefkästen, mit Ausnahme der Schlitzöffnungen, haben mehr oder minder große Türen mit Schlössern, die nur mit dem passenden Schlüssel geöffnet werden können. Meist befinden sich diese Türen auf der Vorderseite des jeweiligen Behältnisses. Die in die Türelemente eingebauten Anlagen lassen sich vom Hausinneren aus öffnen.



Baukostenüberschreitung: (Wann) haftet der Architekt?

Mai 30th, 2008

Selten ist ein Bau (nur) so teuer wie geschätzt. Trotzdem verlässt sich natürlich der Bauherr auf die Kostenschätzung seines Architekten. Stellt sich diese dann später als falsch heraus, macht allerdings das Architektenrecht es dem Bauherrn nicht leicht, hierfür den Architekten auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 14.6.2006 – Planerrechts – Report 2008,14* – zeigt:Um nachzuweisen, dass der Planer die Kosten falsch ermittelt hat, muss der Bauherr im einzelnen vortragen,

- welcher Ausbaustand vereinbart war

- und dann darlegen, dass die Kostenermittlung des planenden Architekten unter Abzug der verteuernden Änderungs-und Sonderwünsche , zusätzlichen Leistungen und unvorhersehbaren Kosten unrealistisch war.

Weiterhin muss der Bauherr konkret angeben, wie er sich verhalten hätte, wenn er rechtzeitig über die Baukostensteigerung informiert worden wäre, ob er dann nicht oder billiger gebaut hätte. Hätte er danach in gleicher Weise gebaut, wäre ihm ja auch kein Schaden entstanden.

Die Möglichkeiten des Architektenrechts gestatten allerdings dem Auftraggeber, seine Kostenrisiko von vorneherein zu reduzieren. Das Wichtigste ist hier, vor dem Baubeginn tatsächlich auch “zu Ende zu planen “, also dafür zu sorgen, dass es zu keinen weiteren Änderungen in der Bauphase kommt .Auf dieser Basis kann er sich dann vom Architekten eine Baukostengarantie geben lassen, die den Architekten verpflichtet, zu dem versprochenen Preis das Bauwerk auch tatsächlich errichten zu lassen.

Zur Erläuterung einzelner Begriffe aus dem Architektenrecht und zu diesem Aufsatz wird auf www.baurechts-woerterbuch.de verwiesen

*Das Oberlandesgericht hatte die Revision vor dem BGH nicht zugelassen. Die Nichtzulassungsbeschwerde wurde vom BGH mit Beschluss vom 12. 07.2007 – AZ: VII ZR 138 /06 – zurückgewiesen.



Fachgerechte Tresoröffnung

Februar 5th, 2008

Viele Situationen können dazu führen dass ein Tresor oder Wertbehälter von Spezialisten geöffnet werden muss. Verlorene oder abgebrochene Schlüssel, vergessene Zahlenkombinationen, Defekte an Schloss oder Riegelwerk (meist verursacht durch mangelnde Wartung) und durch Einbruchversuche beschädigte Tresore sind die häufigsten Ursachen.Generell zu unterscheiden sind 3 Kategorien von Öffnungsmethoden: Gewaltsame Öffnung, minimal beschädigende Öffnung und völlig beschädigungsfreies Öffnen. Welche Öffnungsmethode gewählt wird muss individuell entschieden werden. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle, wirtschaftliche und zeitliche Aspekte, Bauart des Tresors, Anzahl und Art der Schlösser, Schäden

Die Gewaltsame Öffnung wird in erster Linie von Einbrechern und Firmen mit wenig Hintergrundwissen und Equipment praktiziert. Die völlige Zerstörung des Tresors wird hier in Kauf genommen. Werkzeuge zur gewaltsamen Öffnung sind im Handel frei erhältlich und somit zu geringen Preisen für jedermann verfügbar. Benutzt werden hierfür meist Winkelschleifer (Flex), Bohrmaschinen, Brennschneider, Brecheisen etc. Bei hochwertigen Safes ist diese Methode sehr zeitraubend und verursacht unverhältnismäßig viel Lärm und Schmutz in der Umgebung. Tresorhersteller forschen seit vielen Jahrzehnten nach Methoden um diese Zerstörung an Wertbehältern wirkungsvoll zu erschweren. Zusätzliche Notverriegelungen, spezielle Füllmaterialien und extrem harte Platten sind in höheren Sicherheitsstufen mittlerweile Standart.

Bei Öffnungsmethoden mit minimaler Beschädigung wird in der Regel über ein Bohrloch ein Verriegelungspunkt entfernt oder ein Mechanismus betätigt. Bei dieser Art der Öffnung ist eine Reparatur relativ einfach möglich. Das Bohrloch (oft nur 5mm Durchmesser) wird mit gehärteten Materialien gefüllt und verschweißt. Wenn die Reparatur fachgerecht ausgeführt wird ist meist diese Stelle sogar widerstandsfähiger als im Originalzustand. Diese Öffnungsmethode ist wesentlich komplizierter auszuführen. Umfassendes Wissen über die von den Herstellern eingebauten Riegelwerke und Sicherheitsmechanismen ist nötig. Diese Informationen werden nur zuverlässigen Fachbetrieben von den Herstellern zugänglich gemacht. Kostenintensive Werkzeuge sind erforderlich, Spezialbohrer um harte Barrierematerialien zu durchdringen, Bohrvorrichtungen, Endoskope, Greifer, Sonden usw.

Die Kunst hochwertige Tresorschlösser beschädigungsfrei zu öffnen wird von wenigen Spezialisten praktiziert. Das Wissen um die Manipulation von Schließmechanismen wird als gut gehütetes Geheimnis bewahrt. Oberflächliche Literatur ist (nicht frei) erhältlich aber meist so allgemein gehalten dass es sehr schwer ist daraus Nutzen zu ziehen. Ein tief greifendes Wissen um die Funktion der unzähligen verschiedenen Schlösser und langjährige Erfahrung und Übung ist notwendig um erfolgreich arbeiten zu können. Das Grundprinzip der Manipulation ist dass jeder Mechanismus bei Betätigung bestimmte Verhaltensweisen zeigt und nach außen preisgibt. Bei präzise gefertigten Schlössern sind genaueste Mess- und Hilfsmittel notwendig die in der Regel speziell für diesen Zweck angefertigt werden. Diese Methode ist meist zeitaufwendiger aber bei manchen Fällen trotzdem sinnvoll. Beschädigungen die z.B. Zulassungen erlöschen lassen oder antike Stücke im Wert mindern werden dadurch umgangen. Bei gut gesicherten Behältern oder Tresorraumtüren kann es auch schwieriger und zeitaufwendiger sein ein Bohrloch an der richtigen Stelle zu platzieren. Letztendlich wird natürlich auch Zeit und Material für eine Reparatur eingespart.



Türschließer

Februar 3rd, 2008

Die Kraft zum Schließen einer Tür wird erzeugt, indem beim Öffnen dieser eine Feder gespannt wird, die die Tür auch wieder schließt. Zur Energiekontrolle werden Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsbegrenzung hydraulisch begrenzt. Dieser Vorgang wird durch sogenannte Türschließer kontrolliert.

Der Bereich der Türschließer spezifiziert sich in Bodentürschließer, Obentürschließer und Rahmentürschließer.

Der Bodentürschließer findet heute nur noch selten Verwendung, da die zu erbringende Vorleistung recht aufwändig ist. Dieser Türschließer muss nämlich zunächst fest in den Boden eingegossen werden, wobei der Türflügel mit dem unteren Scharnier auf dem Schließer steht.

Am gängigsten ist die Verwendung eines Obertürschließers. Seine Montage ist einfacher und umkomplizierter als die der anderen Türschließer: Am Türsturz angebracht kann er auch noch nachträglich montiert werden.
Im Kommen sind vor allem die Unsichtbaren Obertürschließer, deren Martkanteil stetig wächst. Wie der Name vermuten lässt, kann dieser unsichtbar an Türflügel bzw. in die Türzarge integriert werden. Die Bauteile bleiben frei zugänglich. Dies macht eine Reparatur mit, wenn nötig, Austausch einzelner Teile einfach; Servicekosten bleiben gering.

Rahmentürschließer wiederum finden vor allem im Bereich der Pendeltüren ihren Einsatz. Sie werden vollständig unsichtbar in die Rahmen- und Türkonstruktion integriert.

Heutzutage sind alle Schließerverkleidungen so gestaltet, dass sie sich tadellose in vorhandene Architektur und Stile einfügen.
Je nach Herstellerangaben sind Türschließer auch für Rauch- und Brandschutztüren zugelassen.
In Feststellanlagen stellt der Türschließer als Schließmittel in einer Feststellvorrichtung ein essentielles Element dar.
Prämisse muss immer die Frage sein, ob der zu verwendende Türschließer in Kombination mit den Feststellanlagen auch in der geplanten Montageart zugelassen ist. Diese Zulassung erteilt das Deutsche Institut für Bauchtechnik, kurz DIBt. Diese ist in jedem Fall auch nachzulesen in den Herstellerangaben.