Mai 20th, 2011
Hierbei handelt es sich um ein Behältnis, das außerhalb eines Hauses angebracht sein kann. Es kann aber – insbesondere in älteren Mehrfamilienhäusern – im Flur des Erdgeschosses untergebracht sein.
Man findet sie an Gartenzäunen angeschraubt, in den Posten einer Einfriedung untergebracht, freistehend unter einem Rohrgestänge oder einer anderen Aufhängung oder auch im Seitenteil einer Eingangstüre untergebracht.
Welche Aufgaben hat ein solcher Briefkasten?
Wenn Bewohner oder Mitarbeiter nicht anwesend sind, kann der Zusteller die Sendungen in einem Briefkasten einwerfen. Wenn jemand im vierten oder fünften Stock wohnt, will er nicht unbedingt zur Haustüre laufen und die „Post“ entgegen nehmen. Das wird normalerweise irgendwann im Laufe des Tages erledigt, wenn man sowieso an die Haustüre gehen muss. Aber der Kasten an oder in der Nähe der Haustüre steht bereit, die Postsendungen aufzunehmen. Der Zusteller kann diese bei An- und Abwesenheit des Empfängers einwerfen. Im Allgemeinen kann man die eingeworfenen Postsendungen als sicher aufbewahrt betrachten. Aber man sollte nicht übersehen, dass insbesondere geübte Langfinger in der Lage sind, die Zustellungen heraus zu angeln. Dies geschieht glücklicherweise selten, ist aber möglich. Bei Einfamilienhäusern gibt es oftmals nur einen Schlitz mit oder ohne Abdeckung in der Haustüre oder deren Seitenteil. Durch diesen Schlitz werden die Postsendungen einfach eingeworfen und fallen auf den Fußboden. Ein Auffangbehältnis gibt es nicht.
Die damalige Bundespost gewährte früher Zuschüsse von 10 DM an die Besitzer von Mehrfamilienhäuser, wenn statt der Türbriefkästen an den Wohnungstüren Hausbriefkästen im Erdgeschoss angebracht wurden
Alle Briefkästen, mit Ausnahme der Schlitzöffnungen, haben mehr oder minder große Türen mit Schlössern, die nur mit dem passenden Schlüssel geöffnet werden können. Meist befinden sich diese Türen auf der Vorderseite des jeweiligen Behältnisses. Die in die Türelemente eingebauten Anlagen lassen sich vom Hausinneren aus öffnen.
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Februar 5th, 2008
Viele Situationen können dazu führen dass ein Tresor oder Wertbehälter von Spezialisten geöffnet werden muss. Verlorene oder abgebrochene Schlüssel, vergessene Zahlenkombinationen, Defekte an Schloss oder Riegelwerk (meist verursacht durch mangelnde Wartung) und durch Einbruchversuche beschädigte Tresore sind die häufigsten Ursachen.Generell zu unterscheiden sind 3 Kategorien von Öffnungsmethoden: Gewaltsame Öffnung, minimal beschädigende Öffnung und völlig beschädigungsfreies Öffnen. Welche Öffnungsmethode gewählt wird muss individuell entschieden werden. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle, wirtschaftliche und zeitliche Aspekte, Bauart des Tresors, Anzahl und Art der Schlösser, Schäden
Die Gewaltsame Öffnung wird in erster Linie von Einbrechern und Firmen mit wenig Hintergrundwissen und Equipment praktiziert. Die völlige Zerstörung des Tresors wird hier in Kauf genommen. Werkzeuge zur gewaltsamen Öffnung sind im Handel frei erhältlich und somit zu geringen Preisen für jedermann verfügbar. Benutzt werden hierfür meist Winkelschleifer (Flex), Bohrmaschinen, Brennschneider, Brecheisen etc. Bei hochwertigen Safes ist diese Methode sehr zeitraubend und verursacht unverhältnismäßig viel Lärm und Schmutz in der Umgebung. Tresorhersteller forschen seit vielen Jahrzehnten nach Methoden um diese Zerstörung an Wertbehältern wirkungsvoll zu erschweren. Zusätzliche Notverriegelungen, spezielle Füllmaterialien und extrem harte Platten sind in höheren Sicherheitsstufen mittlerweile Standart.
Bei Öffnungsmethoden mit minimaler Beschädigung wird in der Regel über ein Bohrloch ein Verriegelungspunkt entfernt oder ein Mechanismus betätigt. Bei dieser Art der Öffnung ist eine Reparatur relativ einfach möglich. Das Bohrloch (oft nur 5mm Durchmesser) wird mit gehärteten Materialien gefüllt und verschweißt. Wenn die Reparatur fachgerecht ausgeführt wird ist meist diese Stelle sogar widerstandsfähiger als im Originalzustand. Diese Öffnungsmethode ist wesentlich komplizierter auszuführen. Umfassendes Wissen über die von den Herstellern eingebauten Riegelwerke und Sicherheitsmechanismen ist nötig. Diese Informationen werden nur zuverlässigen Fachbetrieben von den Herstellern zugänglich gemacht. Kostenintensive Werkzeuge sind erforderlich, Spezialbohrer um harte Barrierematerialien zu durchdringen, Bohrvorrichtungen, Endoskope, Greifer, Sonden usw.
Die Kunst hochwertige Tresorschlösser beschädigungsfrei zu öffnen wird von wenigen Spezialisten praktiziert. Das Wissen um die Manipulation von Schließmechanismen wird als gut gehütetes Geheimnis bewahrt. Oberflächliche Literatur ist (nicht frei) erhältlich aber meist so allgemein gehalten dass es sehr schwer ist daraus Nutzen zu ziehen. Ein tief greifendes Wissen um die Funktion der unzähligen verschiedenen Schlösser und langjährige Erfahrung und Übung ist notwendig um erfolgreich arbeiten zu können. Das Grundprinzip der Manipulation ist dass jeder Mechanismus bei Betätigung bestimmte Verhaltensweisen zeigt und nach außen preisgibt. Bei präzise gefertigten Schlössern sind genaueste Mess- und Hilfsmittel notwendig die in der Regel speziell für diesen Zweck angefertigt werden. Diese Methode ist meist zeitaufwendiger aber bei manchen Fällen trotzdem sinnvoll. Beschädigungen die z.B. Zulassungen erlöschen lassen oder antike Stücke im Wert mindern werden dadurch umgangen. Bei gut gesicherten Behältern oder Tresorraumtüren kann es auch schwieriger und zeitaufwendiger sein ein Bohrloch an der richtigen Stelle zu platzieren. Letztendlich wird natürlich auch Zeit und Material für eine Reparatur eingespart.
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